Wie sich Stress auf unser Essverhalten auswirken kann

Morgens früh aus dem Bett, schnell ein Kaffee trinken, für die Arbeit fertig machen und dann los in die Bahn oder ins Auto. Auf der Arbeit angekommen, erwartet uns ein Berg von Arbeit. Wir verschwenden keine Zeit und legen direkt los. Mittags schnell was gegessen und zur Not wird neben der Arbeit später noch etwas gesnackt. Nach der Arbeit einkaufen und Haushalt erledigen. Dann nochmal aufs Handy schauen und nebenbei ins Brötchen beißen.

Wenn wir gestresst sind, gibt es 2 Arten, wie wir in Bezug auf unser Essverhalten darauf reagieren. Entweder neigen wir zum Stress-Hungerer oder zum Stress-Esser.

Der Stress-Hungerer isst einfach nichts, wenn er Stress hat. Er stellt die Nahrungsaufnahme ganz hinten auf seiner To-Do-Liste an und nimmt in Phasen des Stresses enorm an Gewicht ab. Problem dabei ist, dass mit fehlender Energiezufuhr, das Gehirn und der Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden kann. Uns fehlen wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie etwa für unser Immunsystem und unsere Denkleistung wird zunehmend schlechter, wenn wir nicht auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr achten.

Auf der anderen Seite gibt es noch den Stress-Esser. Dieser Typ greift in Stresssituationen eher zu süßen oder herzhaften Snacks. Gerade diese kurzkettigen Kohlenhydrate, die wir vor allem in Chips, Süßigkeiten, Kekse und Co. finden, sorgen für eine kurzfristige Beruhigung und spenden Trost. Leider wirken diese nur sehr kurz und ein Teufelskreis beginnt, denn der Körper verlangt schnell Nachschub. Gleichzeitig plagt uns das schlechte Gewissen, weil wir den enormen Konsum schon mitbekommen, wenn auch vielleicht erst, wenn die Tüte Gummibären auf einmal leer ist. So kommt zu der Stressfalle auch noch die Übergewichtsfalle hinzu, was ebenfalls wieder Stress in uns auslöst. Helfen kann hier zunächst das Bewusstsein über das eigene Verhalten zu erlangen.

Wie reagierst du, wenn du im Stress bist? Beobachte dich und erkenne deine eigenen Muster. Wenn du der Typ bist, der im Stress eher mehr isst, dann versuche zunächst, die ungesunden Lebensmittel durch gesündere Nahrungsmittel zu ersetzen. Ein sehr guter Snack sind zum Beispiel ungesalzene, naturbelassene Nüsse. Ein weiterer Schritt wäre das bewusste Essen. Nimm dir dafür extra Zeit und blocke diese wenn nötig in deinem Kalender. Denn nimmt unser Körper das Essen bewusst wahr, wird er auch eher das Gefühl der Sättigung aussenden. Wir werden dadurch schneller satt und neigen auch nicht dazu uns zu überessen.

Bist du eher der Stress-Hungerer? Dann plane ebenfalls bewusst Zeit fürs Essen ein und betrachte das Essen als eine Art Treibstoff, der dir hilft leistungsfähig zu bleiben. Denn dein Auto würdest du doch sicherlich auch tanken, wenn es leer ist, oder?

Insgesamt ist die beste Strategie ausgewogen und gesund zu essen. Viel Gemüse, modert Obst und regelmäßig Proteine sowie 2 Liter Wasser am Tag sollten zu deinem Alltag gehören und dazu noch eine Portion Ruhe während des Essens und schon bist du gut gerüstet für den Tag.

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